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Unser Haus soll sparen |
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Unser Haus 2008Unser Haus ist eigentlich nur ein halbes - also die Hälfte eines Doppelhauses. Erbaut wurde es 1939. Die Kellermauern wurden damals einfach in den Grund gesetzt ohne Putz, damit die Keller feucht blieben zur besseren Lagerung von Lebensmittel. Schimmel gab es so nicht. Vor 15 Jahren haben wir die Kellermauern aber freigelegt, von außen verputzt und isoliert , da wir im Kellerbereich ein Badezimmer einbauen wollten. So liefen wir nicht Gefahr, dass uns die Fliesen von den Wänden fielen. Wir minimierten dadurch zwar den wenigen Kellerraum, der uns noch zur Verfügung stand, da ein kellergeschweißter 5000-Liter Öltank seinen Platz stur und beharrlich forderte. Aber da wir das Haus (ich werd im Folgenden von unserer Haushälfte der Einfachheit halber als von unserem Haus berichten) bis zum Jahre 1992 mit meiner Mutter teilten, hatte sie die erste Etage mit dem bis zum Einbau des Kellerbades einzigem Bad. Nach beendetem Studium und erster Arbeitsstelle zogen wir 1988, schon mit unsere beiden Söhnen, wieder in unser Haus ein, das bis dahin, nach dem Tod meines Vaters, von meiner Mutter alleine bewohnt wurde. Das Dach des Haupthauses war vorher schon mit neuen Ziegeln gedeckt und aus der alten Schwerkraftheizung eine moderne, damals sparsame, computergesteuerte Ölheizung geworden. Der erhöhte Platzbedarf führte dazu, dass wir den Dachboden zu zwei kleinen Schlafzimmern umbauten. Hier konnte man vor der Neudeckung von innen die Dachziegel sehen und wenn man genau hinschaute auch an manchen Stellen den Himmel erkennen. Also - Isolierung und Folie, Rigipsplatten und Kanthölzer wurden über drei Treppen (35 Stufen) nach oben gewuchtet. Der Elektriker verlegte seine Leitungen, der Installateur die Heizung, der Dachdecker baute Dachfenster ein und zwischen die Sparren wurde die Isolierwolle gedrückt und festgetackert. Gipsplatten als Zwischenwände und als Wandbekleidung angebracht, Tapeten dran, Teppich rein - fertig. So blieb unser Haus bis zum Jahre 2001- und wurde
gemeinsam mit uns immer älter. In 2001 wurde der nächste Umbau vorgenommen
- Erweiterung des hinteren Eingangs mit Errichtung eines neuen Badezimmers
und Durchgang zum bis dahin freistehenden Wirtschaftsgebäude (einstmals
als Schweinestall geplant und als Garage genutzt). Dieser Umbau erfolgte
nach den damals gültigen Vorschriften zur Schall- und Wärmedämmung -
Blähbetonsteine, isolierte Fenster und Tür, Wärmedämmung des Betonbodens
und der Decke sowie
Dämmung
der Außenwand des neuen Anbaus zu unseren
Nachbarn hin. Ja - so ganz ohne Dämmung waren wir ja damals schon nicht.
Dafür war aber der größere Teil des Hauses so gedämmt wie eine offen
stehende Tür. |
![]() Die Wände |
Maria und Klaus Rudack Tel.: 02383 8087
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